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“…der erste Lipizzaner ist in der Weltspitze angekommen!”

mehr dazu findest du auf Sebastians Homepage

Kislinger träumt jetzt von Olympia

Quelle: Kleine Zeitung – Steirer Sport vom 05.02.2011, Redakteur: Georg Michl

Universiade Türkei

Starke Leistung von heimischen Studierenden in Erzurum – Wissenschaftsministerin Karl gratuliert

Vier Medaillen sowie einige Top-Platzierungen für Österreichs Studierende

Quelle: Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung

Starke Leistung von heimischen Studierenden in Erzurum – Wissenschaftsministerin Karl gratuliert

Am 6. Februar ist die 25. Winteruniversiade in Erzurum, Türkei, zu Ende gegangen. Österreich war durch 18 Studierende in den Sparten Ski Alpin, Snowboard, Skispringen, Eiskunstlaufen, Shorttrack und Nordische Kombination vertreten. Mit vier Medaillen, davon zwei in Gold sowie jeweils eine in Silber und Bronze, belegte Österreich in der Medaillenwertung unter 57 Ländern den 13. Platz.

Der erfolgreichste heimische Athlet war Bernhard Graf (Ski Alpin), der drei Medaillen gewann: Gold im Riesentorlauf, Gold in der Superkombination und Bronze im Super G.

Die Silbermedaille errang der Snowboarder Sebastian Kislinger im Parallel Riesenslalom. Österreichs Damen zeigten in dieser Disziplin ebenfalls gute Leistungen. Julia Dujmovits wurde Fünfte, Anja Puggl Achte und Andrea Minarik Neunte. Auch bei den Herren gab es durch Andreas Lausegger als Zehnten eine weitere Top Ten Platzierung. Ein noch besseres Resultat wäre möglich gewesen, doch sowohl bei den Damen als auch bei den Herren mussten bereits in der ersten K.o.-Runde heimische Athleten bzw. Athletinnen gegeneinander antreten.

Bei den Skispringern verpasste Daniel Lackner als Vierter von der Großschanze knapp eine Medaille. Von der K-95 Schanze wurde Lackner Fünfter und Nicolas Fettner Achter. Im Teambewerb belegte die österreichische Mannschaft den Fünften Platz.

Im Eiskunstlauf zeigte Kerstin Frank eine ausgezeichnete Leistung, die mit Platz Acht belohnt wurde. Andrea Kreuzer zeigte mit Platz Sieben im Kurzprogramm auf, sie beendete den Wettkampf als Fünfzehnte. Mario Rafael Ionian wurde bei den Herren Sechzehnter.

Im Short Track war vor Allem die asiatische Weltelite zu stark für die österreichischen Teilnehmer. Andre Pulec und Theresa Tremmel haben Erfahrung gesammelt, konnten sich aber nicht entscheidend in Szene setzen.

In der Nordischen Kombination wurde das medaillenverdächtige österreichische Team schon vor Beginn durch Grippeerkrankungen sowie die Nominierung eines Athleten für die WM in Oslo stark dezimiert. So reiste Johannes Weiss als einziger heimischer Kombinierer an. Auch er musste seiner noch nicht völlig auskurierten Grippe Tribut zollen und konnte seine Rennen nicht beenden.

Wissenschafts- und Forschungsministerin Dr. Beatrix Karl gratuliert allen heimischen Medaillengewinner/innen und Teilnehmer/innen der Universiade: „Die österreichischen Studierenden erbringen nicht nur in den Hörsälen der heimischen Hochschulen Topleistungen, sondern haben ihr Talent auch bei der Universiade eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Sie haben damit nicht nur den heimischen Wissenschaftsstandort bestens vertreten, sondern ebenso die Wintersportnation Österreich.“

Kontakt:
MR Dr. Hemma ANGERER
Stv. Vorsitzende Unisport Austria
Tel. 0043 664 9699589

Mag. Manfred PFEIFER
Generalsekretär Unisport Austria
Tel. 0043 664 3301769



Universiade 2011 Erzurum – Snowboard-Silber für Kislinger …

Quelle: vsport.at vom 01.02.2011

Snowboard-Silber für Kislinger – Graf nach 1. Slalom Dritter
[vsport] – Der Snowboarder Sebastian Kislinger errang bei der 25. Winteruniversiade in Erzurum, Türkei, die zweite Medaille für Österreich. Im Parallel-Riesentorlauf gewann er Silber. Die mögliche Goldmedaille vergab er erst durch einen Sturz im zweiten Lauf gegen den Koreaner Sang Kyum Kim, in den er mit komfortablem Vorsprung gestartet war.

Kislinger bot eine tolle Leistung und zeigte sich glücklich über den zweiten Platz in einem sehr starken Teilnehmerfeld. Kislinger sagte, die Universiade war sein Saisonhöhepunkt, auf den er sich schon den ganzen Winter gefreut hat. Bis zum Start war er ungewöhnlich nervös, beim Rennen aber hoch konzentriert. Der Medaillengewinner sagte: „Für Österreich und nicht nur für sich selbst bei einer Siegerehrung zu stehen ist ein einzigartiges Gefühl. Da weiß man, wofür man hart trainiert und viele Entbehrungen auf sich nimmt.“

Die Damen zeigten mit den Plätzen 5 für Julia Dujmovits, 8 für Anja Puggl und 9 für Andrea Minarik eine tolle Mannschaftsleistung. Bei den Herren war Andreas Lausegger als 10. zweitbester Österreicher.
Morgen, am 2. Februar, startet Bernhard Graf aus aussichtsreicher Position in den zur alpinen Superkombination zählenden Super-G. Im ersten Teil, dem Slalom, belegte er heute den dritten Platz.

Kritik am steirischen Verband

Quelle: Kleine Zeitung vom 03.01.2011

Snowboarder müssen auf den Kids-Cross-Cup ausweichen.

SNOWBOARD. Ein wichtiger Leistungsvergleich für die steirischen Snowboarder ist der Kids-Cross-Cup. “Leider steht beim steirischen Schiverband im Snowboard das Blockieren im Vordergrund. Man bringt keine Rennserie zustande. Daher ist der Kids-Cross-Cup die einzige Snowboard-Rennserie in unserem Bundesland”, sagt Rennleiter Wolfgang Steinberger von der Schi-Hauptschule Murau.

Heuer geht der Kids-Cross-Cup in das achte Jahr. Der Startschuss erfolgt am 14. Jänner auf der Turracher Höhe. Weitere Bewerbe gibt es am Kreischberg (4. Februar) und in Marburg (12. Februar). Die Teilnehmerzahlen zeigen weiter nach oben. Durch die Kooperation mit Kärnten und Slowenien stiegen im Vorjahr die Nennungen auf 270 Sportler an.

Einen Snowboard-Aufwind im Schibezirk IV-Oberes Murtal hat auch die Zusammenarbeit zwischen den Kreisch-Indios, der SHS Murau und dem Murauer Sport-Borg ausgelöst. “Durch innovative und intensive Zusammenarbeit, lassen sich die Kinder noch immer für das Snowboarden begeistern”, sagt Steinberger.

Am 1. Februar startet in der SHS Murau I ein weiteres Snowboard-Nachwuchsprojekt. Informationen: Schi-HS Murau I (0 35 32-23 44).

Die Lipizzaner- Boarder als Kärntner

Quelle: Die Woche vom 28.12.2010, Redakteur: Harald Almer

Paukenschlag bei den Snowboardern. Der Köflacher Bernd Wieser wechselt mit seinen Spitzen – Lipizzaner – Boardern zum SC Eitweg Koralpe.

Der Köflacher Zahnarzt Bernd Wieser ist auch Senioren – Weltmeister im Snowboard und Trainer der steirischen Snowboarder. Seine Lipizzaner – Boarder mit Aushängeschild Sebastian Kislinger – der Mooskirchner ist derzeit Vierter im Europacup und startet am 9. Jänner beim Weltcup in Bad Gastein – sorgen regelmäßig für steirische und österreichische Erfolge im Nachwuchsbereich.

Zu wenig Unterstützung
Jetzt ist Wieser allerdings der Kragen geplatzt. Denn der Steirische Schiverband kürzte die finanzielle Zuwendung an die Snowboarder von 17.000 auf 10.000 Euro. „Ich verstehe nicht, wieso ein Landesverband eine olympische Sportart links liegen lässt, noch dazu wenn wir in fünf Jahren die WM am Kreischberg haben“, schüttelt Wieser nur noch den Kopf.
„Der ÖSV gibt pro Mitglied jedem Landesverband Geld, die Verteilung obliegt den Ländern. Leider haben wir Amateure als Funktionäre und ist es nicht geregelt, wie viel eine olympische Sportart im Minimum bekommen muss“, seufzt Wieser.
Den Vorwurf, dass sich in der steirischen Snowboardszene hinter Marion Kreiner ein Loch auftut, kann Wieser nicht nachvollziehen. Denn neben dem Europacup – Vierten Kislinger, der für Olympia 2014 aufgebaut wird, stellen die Steirer mit dem Rassacher Lukas Schneeberger der regierenden österreichischen Jugend-I- Meister im Parallel-Riesentorlauf, er ist auch engster Kandidat für die Jugend-Olympiade Anfang Februar in der Slowakei. Außerdem geht Schneeberger ins Sport – BORG Graz und zählt zu den österreichischen Hoffnungsträgern. Weiters fährt auch die Grazerin, Andrea Minarik, Kislingers Freundin, im Europacup und wurde zuletzt bei einem stark besetzten FIS Slalom im Samnaun Zehnte.

Fünf österreichische Meister
In den letzten Jahren stellte die Steiermark insgesamt fünf österreichische Alpin- Snowboard – Meister im Schüler und Jugendbereich, denn auch Julia Findling und Julia Koller von den Kreisch Indios kamen zu Meisterehren, außerdem ist der Grazer und Lipizzaner-Boarder Arvid Auner zweifacher Schülermeister und ein ganz großes Talent. „Die Schladminger Schwerpunktschule brachte es im Vorjahr nur auf zwei Meister. Wie kommt ein Auner dazu, dass er als österreichischer Meister keine Strukturen im Landesverband vorfindet“, fragt sich Wieser. „ Und ins Internat nach Stams in Tirol wollen nur wenige Steirer hin, schließlich kostet das Internat schon 400 Euro im Monat.“
Grund genug für Wieser, nun ein kräftiges Zeichen zu setzen. Der Köflacher wechselt demnächst mit seinen Spitzen- Lipizzaner-Boardern zum SC Eitweg Koralpe. Der Kärntner Schiklub machte eine neue Sektion Snowboard auf und nimmt die Steirer mit Handkuss. „Immerhin kommen wir mit rund 40 Mann in diesen Verein“, sagt Wieser. Denn der Kärntner Verband fördert die Sportart Snowboard mit 50.000 Euro im Jahr, außerdem ist neun Monate lang ein hauptamtlicher Trainer angestellt.

Der Verein bleibt bestehen
Die Lipizzaner Boarder bleiben als Verein allerdings bestehen, denn Wieser möchte den Jüngsten auch in der Weststeiermark eine Anlaufstelle bieten. Auch das letzte Ergebnis der Noch – Steirer waren sehr gut. So wurde Kislinger zuletzt beim FIS Slalom in Samnaun in der Schweiz Dritter.

Snowboarder vor Heim-Weltmeisterschaft in der Krise

Quelle: Kleine Zeitung vom 10.12.2010, Redakteur:  CHRISTOPH HEIGL
Referat aufgelassen, massive Kürzungen: Fünf Jahre vor der Heim-WM am Kreischberg brodelt es. Die Lipizzaner wollen nach Kärnten.

Mit Marion Kreiner hat die Steiermark eine Weltmeisterin und Olympia-Bronzene. "Dahinter treten wir am Stand", findet Verbandsboss Lexer

Mit Marion Kreiner hat die Steiermark eine Weltmeisterin und Olympia-Bronzene. "Dahinter treten wir am Stand", findet Verbandsboss Lexer

Im Jahr 2015 wird auf dem Kreischberg die Weltmeisterschaft der Snowboarder ausgetragen. Ein Grund, den Sport bis dahin mit vollem Eifer zu pushen. Findet zumindest Bernd Wieser, Präsident des Lipizzanerteams aus Köflach. “Aber wenn es so weitergeht, ist Snowboard in der Steiermark bald tot”, klagt er.

Was ihn wurmt: Der steirische Verband hat das Snowboardreferat heuer abgeschafft. “Wir sind jetzt mit Gras-Schi und Schi-Freestyle in der Kategorie ,Trendsport’. Und das als olympischer Sport!”, ärgert sich Wieser. Gras-Schi-Referent Gottfried Wolfsberger (Wieser: “Gott sei Dank ein engagierter Mann”) ist oberster steirischer Boarder. Die Förderungen wurden von 17.000 auf 10.000 Euro gekürzt (Vergleich: Kärnten hat 50.000), den Landeskader gibt es nur am Papier.

In Eigenregie

Das Problem: Mit den “Lipizzanern” und den Kreisch-Indios aus Murau existieren nur zwei Snowboardvereine. “Aber wir sind im Nachwuchs top”, erzählt Wieser von -zig Jugendtiteln seiner Athleten und Top-3-Plätzen im Europacup, etwa von Sebastian Kislinger. Wieser, als Zahnarzt in Graz tätig und seit 21 Jahren begeisterter Boarder und Trainer (bis Sommer auch Landeskadertrainer), hat das Meiste in Eigenregie aufgestellt und finanziert. Der 51-Jährige fühlt sich als “Revoluzzer, der gebremst wird”. Vor allem bei seinem nächsten Projekt: Weil er in der Steiermark, “im angeblichen Sportland Nummer eins”, nicht gewollt wird, wird er einen zweiten Lipizzaner-Verein in Kärnten (Wolfsberg) gründen. ”Es bleibt mir leider nichts anderes übrig, als den talentierten Steirern die tolle Infrastruktur von Kärnten zu bieten.”

Umbruchphase

Die Antwort des steirischen Verbandes kann man sich denken. “Er bekommt keine Freigabe für Kärnten”, stellt Helmuth Lexer unmissverständlich klar. Als steirischer Verbandspräsident gesteht er aber ein: “Die Struktur im Snowboardbereich ist nicht optimal, aber wir sind in einer Umbruchphase und müssen die Saison überbrücken. Herr Wieser hat zum Teil recht, aber er muss das zur Kenntnis nehmen.” Der Schulsport funktioniere bestens, der Leistungssport gar nicht. Und das, obwohl mit der Grazerin Marion Kreiner eine Weltmeisterin und Bronzene von Olympia 2010 als Zugpferd vorhanden ist. “Aber dahinter treten wir am Stand, deshalb sind wir nach einem Vorstandsbeschluss mit den Strukturen zurückgefahren. Man muss abwarten, wie sich der Sport entwickelt. Wenn keine Leistungen da sind, kann der Verband das nicht abdecken.” Das müssen Vereine, Schulen und das Leistungszentrum Schladming machen. Lexer: “Der Verband kann jetzt keine großen Sprünge machen, aber die WM ist für uns Motor und Motivation.”

Bericht übernommen von CHRISTOPH HEIGL von der Kleinen Zeitung

“Bis es irgendwann tuscht”

Thomas Geierspichler zur Lage der Nation (Die Presse, 7.4.2009, Klaus Höfler)

 
Hier geht’s zum Artikel in der Presse. "Bis es irgendwann tuscht"
Thomas Geierspichler

Snowboard ÖM am Kasberg

Steirische Erfolge bei den österreichischen Meisterschaften. (Autor: Christoph Rothwangl)

Snowboard ÖM am Kasberg
Gmeiner, Schneeberger, Buttolo

Der Kasberg in Oberösterreich war am vergangenen Wochenende Austragungsort der Österreichischen Snowboard-Meisterschaften im Parallel-Riesentorlauf- und Slalom. Zum Staatsmeister im Parallel-GS kürten sich Weltmeister Benjamin Karl und Weltcup-Gesamtsiegerin Doris Günther. Den Masters-Titel der über 30-Jährigen Snowboarder im PGS gewann Christoph Rothwangl (Lipizzaner Team) aus Wartberg, der sich auch zum Vizemeister im Parallel-Slalom vom Sonntag kürte. Wolfgang Steinberger (Kreisch Indios) wurde im PGS Dritter.

Im Zuge der Österreichischen Meisterschaften wurde auch das Austria-Trophy-Finale für die Nachwuchsklassen ausgetragen. Dabei gewann der Rassacher Lukas Schneeberger (Lipizzaner Team) die Jugend II-Klasse im Parallel-Riesentorlauf. Schneeberger egalisierte dabei seinen Rückstand in der Austria-Trophy-Gesamtwertung auf den Kärntner Sandro Buttolo. Schneeberger bestritt für dieses Spitzenresultat sieben Rennen und gewann davon fünf. Beide Schüler-II-Athleten durften sich über nigelnagelneue Snowboards freuen. Platz drei ging an Michael Gmeiner aus Weiz. Bei den Damen der Jugend II-Klasse landete die Schladmingerin Elisa Sochacky in der Austria-Trophy-Wertung auf Platz zwei. Sie fuhr bei den österreichischen Meisterschaften im Parallel-Riesentorlauf auf Platz neun, ähnlich wie die Grazerin Andrea Minarik, die im Parallel-Slalom Achte wurde.

Bei der Siegerehrung in der Discothek Skippy in Grünau wurden neben den Staatsmeistern, Österreichischen Meistern und Austria-Trophy-Siegern auch die Vereine mit der erfolgreichsten Nachwuchsarbeit geehrt. Hinter ASKÖ-Kellys-Landskron-Villach und dem SV St. Veith an der Glan kam das Köflacher Lipizzaner Team auf Platz drei.