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Unsere Nachhilfelehrer auf Paros

Teamgeist wurde mit einer Relaxwoche belohnt…

Unsere Nachhilfelehrer auf Paros 

Es ging hoch hinaus…

Nachdem drei unserer 4 Musketiere aus dem Jahrgang 1994 nach der langen Wintersaison schulisch einiges aufzuholen hatten, wurde kurzerhand das Lipizzaner Nachhilfeprogramm gestartet. Andrea Minarik, Sebastian Kislinger und Leo Löcker begleiteten unsere „Schulkanonen“ als kompetente Troubleshooter in Englisch, Deutsch und Mathe mehrmals in der Woche über fast 2 Monate hinweg. Ohne Bezahlung wurde echter Lipizzanerspirit gelebt, um die schulischen Hindernisse aus dem Weg zu räumen, was auch fast zur Gänze gelang…

Beeindruckt bleibt einem Vereinsobmann nichts anderes übrig, als diesen Teamgeist mit einer sportlichen Relaxwoche auf Paros vor Beginn der neuen Schneesaison zu belohnen. 3 Tage Hardcore-Kiten bei teils 35 Knoten hatten wenig mit Relaxen, aber viel mit überzeugender athletischer Fitness zu tun. Wenn Basti einen 10m2 Kite nonstopp 4 Stunden bei 7-8 Bft bewegt, bleibt den Locals mit 7m2 nur ungläubiges Staunen. Andrea hat den Sprung zu einer echten Starkwind-Kiterin vollzogen und fuhr ihre ersten Frontsideturns. Leo hat in seinem ersten Kitersommer echten Lipizzanerstyle gezeigt: short teaching – fast progress!

Da der Windgott nach drei Tagen schwächelte, verblieb noch Zeit, das Mountainbike zu strapazieren und die Slackline auszupacken.

Zum Geburtstag des Autors erfolgte eine lange Nacht mit Leos exquisiten Grillprodukten, einer Sacherschnitte vom Feinsten, kreiert by Andrea und viel Assistentenwork von Basti bei der Hausherrin in der Küche. Die Produkte derselben wurden von Conny Wieser schon die ganze Woche auf höchstem Niveau serviert. Efcharisto poli ineka mou! Dem Autor bleibt nur mit tiefer Befriedigung festzustellen, dass wahrer Luxus darin besteht, seine Zeit mit Menschen zu verbringen, die in der eigenen Wertschätzung nicht mehr zu topen sind!

Hang loose & meet friends

Bernd Wieser

There is nothing impossible

Mit dem Trainingscamp auf Paros ging es nicht nur über die Landesgrenzen, sondern oft auch über die eigenen.

  1.World Beach PSL

Die 1. Ferienwoche nützten die Lipizzaner nicht wie alle anderen Schüler und Studenten zum Relaxen nach einem anstrengenden Schul- und Studienjahr! Im Gegenteil: Am 6.7. hob man im Flugzeug nach Griechenland ab, um in einem Trainingscamp auf der Insel Paros nicht nur Land und Leute, sondern vor allem seine Grenzen kennenzulernen.

Martin Paier, Luki Schneeberger, Michi Gmeiner, „Stiegl“ Stiegelbauer, “Mayli“ Mayer, Basti Kislinger (alle auch im Steirischen Landeskader) und Leo Löcker wußten schon Wochen vorher – nach Bekanntgabe des Timetables – , daß dieses Camp mehr mit den Qualen des Tantalos als mit dem süßen Leben am göttlichen Olymp zu tun haben wird.

Christoph Rotwangel, unser Landeskadertrainer, war für die morgendliche, konditionelle Trainingseinheit verantwortlich. Monika Kislinger zauberte geradezu sensationell schmackhafte Vollwertküche auf den Tisch. Basti‘s Mutter sorgte als gelernte Pädagogin auch für eine professionelle Betreuung von Halbwüchsigen und für den entsprechenden Ausgleich nach dem teils harten Programm. Im Namen des gesamten Teams bedanke ich mich herzlichst!

Hauptziel des Trainingslagers war – neben der konditionellen Überprüfung und vielfältigen koordinativen Schulung- das Abchecken der Zielorientierung jedes einzelnen Athleten.

Wer vom Nachwuchs ist bereit, hart bis an die Schmerzgrenze zu arbeiten, um sich als Lipizzanerboarder sportlich UND charakterlich weiterzuentwickeln?

Nachdem einige Youngsters keine berühmten Englischnoten im Zeugnis aufweisen und Siegerinterviews auch in einem ordentlichen Englisch erfolgen sollten, wurde mit wenigen Ausnahmen nur Englisch gesprochen.

Eine Woche biologische Vollwerternährung gekoppelt an den Verzicht auf Softdrinks aller Marken war ebenso im Programm wie abwechselndes, ungeliebtes „kitchenwork“. Für uns Trainer war interessant zu sehen, wer handelt schon als Teamplayer und wer hat noch Nachholbedarf in diesem Bereich!

Zusätzlich wurden die JENTSCHURA-Produkte, welche seit einem Jahr bei den Spitzenathleten im ÖSV in Verwendung stehen, auch von den Lipizzanern benützt, um die „übersäuerten“ Körper zu entschlacken.

Auf dem Programm stand auch ein Kite-Kurs for beginners. Dieser Sport eignet sich hervorragend zur koordinativen Weiterentwicklung aber auch zur Schärfung der Konzentrationsfähigkeit.

Nach der morgendlichen Kondieinheit und einem ausgiebigen Frühstück war uns der Windgott Aeolos bis auf einen Tag sehr wohlgesinnt, sodaß  wir nach einer Woche 3 neue Kiter on Board hatten! Luki, Leo und Martin Paier schafften den Sprung aufs Brett! Mayli, Stiegl und Michi waren knapp dran und haben Blut geleckt. Herzlichen Dank an Konstantinos und Georgos vom Paros Pro-Kitecenter, die den Lipizzanern nicht nur in Kiterfragen vollste Unterstützung gewährten.

Der einzige windlose Tag führte die Truppe an ihre mentalen Grenzen:  Klippenspringen stand auf dem Programm! Bewundernswert der Grundmut von Stiegl, der den Sprungreigen mit einem Vorwärtssalto aus 10m Höhe eröffnete. Unglaublich wie jeder seine persönliche Grenze immer weiter nach oben verlegte und sich aufs Neue überwinden konnte! Luki, Stiegl und Martin Paier gelangten bis auf 14 (!!) m Höhe!

Die Klippen von Paros

Danach wurde in Dimitris Kourtelis Wassersportschule der „flyfish“ ausprobiert, bis die steinharten Unterarme den Fliehkräften nicht mehr trotzen konnten, und der wilde Ritt mit wüsten Abwürfen endete. Dank an Dimitris, der seine Kompetenz dem österreichischen Boardernachwuchs gratis zur Verfügung stellte

Die Slacklines wurden sowohl zwischen Felsen als auch über den Pool teils in ordentlicher Höhe gespannt. Der Progress ist teilweise erstaunlich! Im Poolvolley blieben die „älteren“ Lipizzaner gegen die 4 Musketiere aus dem 1994-er Jahrgang chancenlos!

Sportlicher Höhepunkt war der erste Strand-PSL der Boardergeschichte. Unglaublich wie die Snowboardflaggen die sommerlichen Racerhirne urplötzlich auf „Wettkampf“ umschalten ließen. Obwohl zu direktes „Fahren“ unmittelbar mit blaublutigen Zehen bestraft wurde, war bedingungsloses Fighten angesagt! Vor erstaunter internationaler Kitergemeinde war unser sommerlicher Parallelbewerb die morgendliche Sensation!

Der Welt erster Beach-PSL

Am letzten Abend war Friday Nightfever angesagt! Die Lipizzaner-Youngsters checkten bis 2 h früh, dass die griechischen Girlies noch Miniröcke tragen und es außer Gruftieschwarz noch andersgefärbtes Makeup gibt. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war die Motivation – sich auch im nächsten Jahr wieder von Chris Rotwangel schinden zu lassen – voll gegeben.

 

Die fünf Jüngsten bestiegen mit mir am Sonntagmorgen vor dem Abflug die Akropolis, wo neben den berühmten Tempeln nochmals ausgiebig andere (?) Reize bestaunt wurden.

Sowohl für die Athleten als auch für uns Trainer brachte dieses erste professionelle Trainingscamp der Lipizzaner vielfältige Erkenntnisse. Einige der Youngsters haben noch hart an ihrer Zielorientierung zu arbeiten! Wer sich sportlich weiterentwickeln will, muß sich zuerst charakterlich den erforderlichen selbstdisziplinären und Teamplay Regeln stellen. Wenn diese Erkenntnis von allen Teilnehmern aus dem sonnigen Süden mitgenommen wurde, dann hat der Lipizzanerspirit ganze Arbeit geleistet!

Next year- same time- same station!

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Bernd Wieser

New Kids on Board!!!

1. Lipizzaner-Anfängerkurs für Kids auf der Hebalm!

New Kids on Board!!! 

Vom 30.12.07 – 2.1.08 fand unter der äußerst kompetenten Leitung von Eva und Günni Bernhart in genialer Athmosphäre und bei super Wetter der erste Snowboardkurs für Kids auf der Hebalm statt.

Da es immer schwieriger wird, talentierte Kinder auf der Piste zu scouten, versuchen die Lipizzaner den umgekehrten Weg: Wir „produzieren“ unsere talentierten Kids einfach selbst.

3 Mädchen und 3 Buben zwischen 8 und 12 Jahren mit sportlichem Background wurden von den Lipizzanern zur Teilnahme eingeladen. Alle 6 Kids beginnen bei Level Zero, erhalten von Beginn an jene exquisite Anfängerschulung, welche die Basis für eine spätere Renntechnik bildet. Es wird vermieden, dass anfänglich häufig falsch geschulte Bewegungsmuster später wieder mühsam „wegtrainiert“ werden müssen.

Am zweiten Tag fuhren die neuen Boarder bereits Front- und Backsideturns am Beginnerlift, am dritten und vierten Tag waren die Kids am Fuchslift nicht mehr zu bremsen und wollten trotz eisiger Kälte bei Flutlicht das Ende des Kurses einfach nicht akzeptieren.

Eva und Günni sei herzlicher Dank gesagt, hier handelt es sich nicht nur um super Snowboardinstruktoren, sondern auch um echte Motivationskünstler!

Ziel und Plan ist es, aus diesen Kids einige für den Rennlauf zu gewinnen und sie kontinuierlich zu echten Lipizzanern zu formen. Eva und Günni blicken trotz ihrer Jugend auf eine erfolgreiche Rennkarriere zurück, sodaß die nächste Fohlengeneration der Lipizzaner in professionellen und pädagogisch kompetenten Händen sein wird.

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Bernd Wieser

Die besten Trainer

Top-Unterstützung für den Steirischen Landeskader im Trainer-Bereich.

Die besten Trainer 
Steirisches Team

Nachdem der Autor auf persönlichen Wunsch des steirischen Verbandspräsidenten Helmut Lexer die Aufgabe des steirischen Trainerreferenten – Bereich Snowboard - übernommen hat, galt es kurzfristig effiziente Maßnahmen zu ergreifen, um die Qualität im Vereins- und Landeskadertraining schon in dieser Saison grundlegend zu verbessern.

Geradezu als sensationell zu bezeichnen ist das Engagement von MARIAN SCHLECHTER. Nach einem Jahr als sportlicher Leiter verlängerte er seinen Vertrag mit dem ÖSV nicht, da von koordinativer Seite keine Bereitschaft bestand, auf sein längerfristiges Konzept (Sotschi 2014) einzugehen. Strukturveränderungen vom Nachwuchsbereich über die Kader bis ins Nationalteam, Erstellen eines einheitlichen fahrtechnischen Leitbildes auf der Basis physikalischer Grundlagenforschung, welche weit über „sportwissenschaftliches“ Diplomieren hinausgeht, und eine rasche Vermittlung dieser Erkenntnisse an Vereins- und Kadertrainer waren Ziel seines Konzepts.

Schlechter, der letzte Saison mit unseren Damen einen Dreifachsieg bei der WM in Arosa einfuhr, der mit dem deutschen Nationalteam mehrere Weltmeisterschafts- und Olympiamedaillen eroberte, war einigen Herren wohl zu unbequem. Für uns Steirer ein Glück, dass Schlechter ein Riesenherz für den Nachwuchs besitzt und sich bereit erklärt hat, im Rahmen des steirischen Landeskadertrainings in beratender Funktion unsere beiden Landeskadertrainer zu unterstützen und auch interessierten Vereinstrainern (an bestimmten Schneetrainingstagen des Landeskaders) seine Erfahrung und sein Wissen zu vermitteln.

Weiters gelang es, CHRISTOPH ROTWANGL neben MARTIN PURGSTALLER als zweiten landeskadertrainer zu verpflichten. Rotwangl war letztes Jahr Co-Trainer im Nationalteam, und profitierte zusammen mit Felix Stadler von der Schule eines Marian Schlechters. Interessanterweise wurde Rotwangels Vertrag nicht verlängert! „Never change a winning team“ scheint sich bis zum koordinativen Verantwortlichen anscheinend nicht durchgesprochen zu haben.

Wir Steirer schätzen uns jedenfalls glücklich, das Know How von Trainern für unseren Nachwuchs zur Verfügung zu haben, welche international eine hervorragende Reputation aufweisen und für die es eine Freude ist, mit jungen Menschen zu arbeiten. Dem steirischen Verband – Sektion Snowboard – und dem Trainerrefernten wird es Ziel sein, die längerfristigen Ideen und Konzepte, welche für die koordinative Seite im ÖSV nicht attraktiv sind, im Kleinen umzusetzen. Die Erfolge in den nächsten Jahren werden uns recht geben!

Erster Termin für engagierte Vereinstrainer ist der 26.10.2007 9h am Dachstein.

Bernd Wieser, Tainerreferent Stmk.
Hang loose & meet friends

Training am Dachstein

Der Steirische Teamkader trainiert bereits regelmäßig auf Schnee.

   

Lipizzaner-Fohlen Trainingslager auf Paros

Wie die Lipizzaner-Fohlen auf Paros Kraft für die Wintersaison tanken

Lipizzaner-Fohlen Trainingslager auf Paros
Lipizzaner-Fohlen

Vom 08.07. bis 16.07.07 verbrachten die fünf erfolgreichen Lipizzaner-Fohlen (Michael Gmeiner, Martin Mayer, Martin Paier, Lukas Schneeberger und Michael Stiegelbauer) auf Einladung Ihres Trainers Bernd Wieser ein wunderschönes Trainingslager in seinem Feriendomizil auf der Insel Paros. Als „elterliche Betreuer“ waren die Eltern von Michael St. (Gitti und Andy) und Lukas (Roswitha und Harry) mit von der Partie. (Fotoalbum öffnen)

Die Anreise mit Flug ab Wien (23:15 Uhr) bis zum Hafen von Piräus verlief problemlos. Die geplante Fähre nach Parikia um 07:00 Uhr morgens war dann aber leider komplett ausgebucht. Somit mussten wir kurzfristig umdisponieren und mit einer Schnellfähre die Überfahrt antreten. Die nächste freie „normale“ Fähre um 17:00 Uhr war uns doch viel zu spät.

Am Hafen von Parikia angekommen hat uns Klaus (Freund von Bernd) freundlich empfangen, den Bus von Bernd übergeben und mit seinem Moped (mit Sportauspuff!) nach Ambelas gelotst.

Wir hatten schon einiges über das Ferienhaus von Bernd gehört. Doch was sich dann vor unseren Augen aufgetan hat, hat alles übertroffen.

Nachdem die Mägen wieder aufgefüllt waren – dies sollte zu einer der wichtigsten Hauptaufgaben der elterlichen Betreuer in dieser Woche werden! – wurden die erhitzten Gemüter im Salzwasserpool und im offenen Meer wieder ordentlich abgekühlt. Von Müdigkeit war dann keine Rede mehr – so wurde bis Mitternacht gesprungen, geschwommen (mit Unterwasserscheinwerfern), gespielt und gegessen.

Das über den Pool gespannte Seil hat dann in den folgenden Tagen das eine oder andere „Opfer“ gefordert. Martin P. und Lukas haben den Pool auf dem Seil mehrmals erfolgreich überquert.

Die Trainingsmöglichkeiten vor Ort waren einfach ideal. Ein Fitness-Tower mit Ergometer, Hantel, Isomatte; Mountainbikes; das Seil über den Pool, eine unbefahrene Schotterstraße entlang der Küste für Läufe, das offene Meer zum Schwimmen.

Über das Ausmaß deren Nutzung konnten bis dato immer noch keine verlässlichen Aussagen gemacht werden. Zusätzlich hatten die Fohlen die Möglichkeit Ihre Wakeboard-Künste auf offener See bei starkem Wind bei Dimitri (Freund von Bernd) unter Beweis zu stellen. Dass das Wakboarden auf offener See doch nicht mit dem auf einem Badeteich zu vergleichen ist, konnten die Boys am eigenen Leibe (=Muskeln) „verspüren“.

Ab Mittwoch hat es Martin M. dann „bei der Verdauung“ voll erwischt. Doch mit der fachkundigen Behandlung und Therapie von Roswitha war er dann bis zum Ende der Woche wieder fit. So musste er leider einige Male bei den oppulenten Mahlzeiten (z.B.: Pizza mit 1,5 kg! Mehl, Pasta mit 2 kg Nudeln etc.) mit Tee und trockenem Brot zusehen. Die Essensbeschaffung, Essensverarbeitung und Essensentsorgung für die „immer hungrigen und durstigen Youngsters“ waren für die elterlichen Betreuer eine wahre logistische Herausforderung!

Mehrere Ausflüge standen auf dem Programm: Wakeboarden zu Dimitri, das abendliche Parikia, zur Kite-Surfing-Area am Pounta Beach, etc.

Die Heimfahrt musste leider schon am Sonntag um 07:00 Uhr (in der Früh) und nicht um 19:00 Uhr (abends) angetreten werden, da trotz versuchter Schmiergeldzahlungen in der Höhe von mehreren hundert Euros pro Person keine Plätze auf der abendlichen Fähre mehr zu bekommen waren.

Dimitri hat uns dann in Palaion Faliron (liegt auf der Strecke zwischen Piräus und dem Flughafen von Athen) ein Hotel zum special price organisiert, damit die Zeit bis zum Abflug (Montag, 04:40 Uhr) nicht so lang wird. Dort verbrachten wir dann eine kurze aber doch sehr erholsame Nacht und fuhren mit dem Bus um 01:30 Uhr zum Flughafen.

Das Trainingslager hat bei einigen – so wie es aussieht – doch Wirkung gezeigt. So wurde kolportiert, dass einige Racer nach der Ankunft zuhause (ca. 09:00 Uhr) teilweise nicht mehr die Kleidung vom Leibe brachten und den ganzen Tag wie ein „toter Fisch“ im Bett verbracht haben. Über eventuelle Ursachen dafür schweigt sich die Chronik immer noch beharrlich aus.

Wir möchten uns auch auf diesem Wege nochmals ganz herzlich beim Trainer Bernd Wieser bedanken, dass wir so schöne Urlaubstage in einem wunderschönen Ambiente verbringen konnten.

Hang loose and meet friends.
Harry Schneeberger

Lipizzanernachwuchs geht im Sommertraining neue Wege

Der nächste Winter hat schon fast begonnen…

Lipizzanernachwuchs geht im Sommertraining neue Wege 
Beim Skatertraining

Nach der langen Wintersaison war eine mehrwöchige Erholungsphase angesagt, die auch den notwendigen mentalen Abstand zum Racen erbrachte.

Aber schon im Mai ging es an die sportmedizinischen Leistungschecks, welche bis auf wenige Ausnahmen Defizite im Grundlagenausdauerbereich erbrachten.

Für die Erstellung der Trainingsprogramme der Youngsters konnte Mag. Michael Eder gewonnen werden, welcher durch seine jahrelange Tätigkeit am Olympistützpunkt Obertauern zu den Topleuten seiner Branche gehört. Sein besonderes Augenmerk gilt aber auch der koordinativen Schulung sowohl im statischen als auch im dynamischen Sinne. Mit einfachen Hilfsmitteln (Dank an den Vater von Martin Paier, Toni Paier hat die nötige „Hardware“ selbst getischlert) wird Balance und Koordination trainiert.

Für „artverwandtes“ Trockentraining werden verschiedene Parkplätze in der Weststeiermark unsicher gemacht, um mit den Skatern an einem Nachmittag mehrere hundert Tore zu fahren. Für Auge und Hirn macht es kaum einen Unterschied mit welchem Sportgerät Slalomkurse bewältigt werden – Antizipation und Rhythmusgefühl werden geschult.

Weiters ist das Skaten (mit ständigem Kontakt BEIDER Beine am Boden) hervorragend geeignet, um die Beschleunigung des Körperschwerpunktes im „gecarvten“ Schwung zu üben. Unser Dank gilt hier Marian Schlechter, dessen Videoanalysen bei den Fohlen schon nach 2 Tagen zu hervorragendem Fortschritt führten. Beim einwöchigen Trainingslager auf Paros wurde dann das Wakeboard als Trainingsgerät „entdeckt“. Ein Dankeschön auch an Dimitris Kourtelis, der den Fohlen in seiner Wassersportschule Trainingszeit günstig zur Verfügung stellte. (www.waterskizone.com).

Anfang September werden die Jugendfahrer versuchen, den „Trainingsvorsprung“ der Fohlen zu egalisieren – eine Woche Kiten auf Paros ist angesagt. Danach geht’s dann gleich erstmals auf Schnee, sofern es die Gletscher zulassen!

Hang loose & meet friends
Bernd Wieser

Saisonausklang mit Materialtest am Mölltaler

Kaum ist die Saison zu Ende wird die nächste eingeläutet…

Saisonausklang mit Materialtest am Mölltaler 
Die Lipizzaner am Gletscher

Die Lipizzanerfohlen beendeten die Schneesaison mit einem Testwochenende am Mölltaler Gletscher. Auf Initiative von Alex Namenski (Kärntner Kadertrainer) und dem Autor wurde das letzte Wochenende dem Kärntner und steirischen Nachwuchs die Gelegenheit gegeben, neues Material zu testen.

Insbesondere dem rennorientierten Nachwuchs sollte in der Materialfrage besonders geholfen werden. Alex und mir war aufgefallen, dass die gängigen Boards der großen Hersteller zuwenig auf das geringe Gewicht und die verminderte Kraft der Schülerfahrer Rücksicht nehmen.

Kinderbretter im Alpinbereich stehen kaum zur Auswahl, was natürlich zu einem erzwungenen Einstieg über das billige Freestylebrett (mit Bindung und Boots inklusive) führt. Das heißt, der künftige Alpinfahrer muß in der Folge erst von seinem Rutschbrett entwöhnt werden.

Für den Test konnte Sigi Grabner mit seinen SG Brettern, Doresia Krings als Instructor für die APEX Boards, die slowenische Marke GOLTES und die Firma KESSLER gewonnen werden. Anwesend war auch Marian Schlechter, der letzte Saison als sportlicher Leiter im ÖSV die Nachwuchsarbeit zur Chefsache erklärte. Leider steht Schlechter für diese Position nicht mehr zur Verfügung, da seine zukünftigen längerfristigen sportlichen und nachwuchsorganisatorischen Konzepte bei der koordinativen Leitung nicht durchzusetzten waren. Da kann man nur fragen: „Quo vadis, Herr Koordinator?“ Umso erfreulicher die un- und selbstbezahlte Tätigkeit vom EX-sportlichen Leiter !

Trotz miesem Wetter und etwas zu weichen Pisten wurden die Boards für die nächste Saison gecheckt und zum Teil auch gefunden. Erfreulich ist das persönliche Engagement von Grabner Sigi im Nachwuchsbereich, der nicht nur als erster Hersteller endlich auch Raceboards im Kinderbereich anbietet, sondern mit den Youngsters auch auf die Piste ging, um zu sehen, wie seine Boards vom Nachwuchs gefahren werden. Auch Krings Doresia sparte nicht mit Tipps und erkannte mit freiem Auge, dass bei Stieglbauer Michi beim Apex-Board die hintere Bindung im falschen Winkel montiert war.

Deutlich wird jedenfalls, dass die großen Firmen zu lange die Entwicklungsarbeit verschlafen haben und sich dadurch der Markt für feine kleine Boardschmieden eröffnet hat. Auch die Frage der Platten unter der Bindung wird zusehends wichtiger, so gibt es im Weltcup kaum noch Fahrer, die auf diese „suspension„ verzichten wollen. Hier scheint noch das meiste Potential in der Entwicklung zu liegen.

Die Lipizzanerfohlen hatten nach 5 Stunden Testen noch nicht genug und warfen sich nach dem obligaten Auslaufen noch 3 Stunden in den Hotelpool, wobei sich der Wasserpegel nach dieser exzessiven Benützung angeblich mehr als halbierte.

Herzlichen Dank an die Boardhersteller, an Doresia und Sigi für die Betreuung der Jugend und an Alex für die Kärntner Einladung.

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Bernd Wieser

Trainingsbericht in Bildern

Erste Bilder vom Techniktraining am Dachstein letztes Wochenende (2.12.-3.12.2006)

Trainingsbericht in Bildern 

Bei besten Bedingungen hat unser Team letztes Wochenende ein Techniktraining absolviert. Ein gutes Bild von diesem Training kann man sich aufgrund der guten Bilder unserer Galerie machen…

Steir. Landeskader endlich auf Schnee

Endlich haben sich die Schneebedingungen soweit verbessert, dass ein intensives Training auf Schnee durchgeführt werden konnte.


 Steirische Landeskader am Dachstein

Steirischer Landeskader endlich auf Schnee

 Endlich – am letzten Wochenende gab es erstmals gutes Wetter und exzellente Schneebedingungen am Dachstein. Nach mehrmaligen Absagen (Schneemangel) und öfteren Sturmwetter (Hallentraining als Ersatz) gab es diesmal bei guter Sicht 2 Tage Technik und Stangentraining.

Es weht ein frischer Wind im Steirischen Landesverband der Sektion Snowboard!

 Eine der Neuerungen betrifft die Person des Kadertrainers!

 Nachdem Werner Ebenbauer seine Funktion als Kadertrainer zurücklegte, um sich voll seiner Tätigkeit in der Schihandelsschule Schladming zu widmen, konnte MARTIN PURGSTALLER von den Kreisch Indios als neuer Kaderchef gewonnen werden.Neben seiner Erfahrung als Rennläufer bringt er auch als ausgebildeter Hauptschullehrer die erforderliche pädagogische Ausbildung mit, um mit Jugendlichen zu arbeiten.

 Die 3 noch mit nachwuchs arbeitenden vereine in der Steiermark – Kreisch Indios, River Riders und Lipizzaner – haben beschlossen , neu durchzustarten, sich die Arbeiten im Verband aufzuteilen und den begonnenen erfolgreichen Impuls der letzten Saison noch zu verstärken.

 Man hat sich gemeinsam auf die Zusammensetzung des heurigen Landeskader geeinigt, wobei nicht nur Ergebnisse aus dem letzten Landescup berücksichtigt wurden, sondern auch das Potential und die Einstellung der Läufer Aufnahmekriterien darstellen.

 Tatsache ist, dass es keine „Karteileichen“ mehr im Kader gibt und alle hochmotiviert bei der Sache sind. Erfreulich ist besonders, dass die Schülerklasse und der weibliche Anteil im Kader gut vertreten sind. Zusätzlich entwickelt sich ein gewisser Teamgeist, wobei auffällt, dass die Älteren sich durchaus für die Jungen verantwortlich fühlen – Hut ab! Geburtstage werden gemeinsam gefeiert und es “rennt der Schmäh“.

 Es ist sicher Martin Purgstallers Verdienst, dass die Eltern der jungen Kadermitglieder ihre Sprösslinge gerne nach Schladming schicken. (Dies ergab eine Rundfrage des Autors bei den betroffenen Lipizzaner-Eltern) Weiters wird versucht, durch wiederholten Kontakt zu Nationaltrainer und oberster sportlicher Leitung im ÖSV genau jene Technik und Methodik auch im Landeskader zu lehren, die ab heuer auch ganz „oben“ gefahren wird, und bei den ersten WC Rennen schon deutlich positive Wirkung zeigt. Der Fehler der letzten Jahre soll vermieden werden, als in jedem Kader eine andere Technik gelehrt wurde, und die Läufer sich jedes Mal auf den neuen Stil des aktuellen Trainers einstellen mussten, wenn der Sprung in den nächsten Kader gelang.

 Der STEIRISCHE LANDESCUP ist organisatorisch gesichert und wird wieder zusammen mit den Kärntnern, Salzburgern und Burgenländern bei einigen Rennen veranstaltet, sodaß keine Konkurrenzveranstaltungen sich gegenseitig die Läufer streitig machen, und über die Bundesländer hinweg die Szene zusammengeführt wird.

 Die AUSTRIA TROPHY ist jener bewerb, der fortgeschrittene Racer aus den einzelnen Landescups an die FIS Rennen heranführen soll. Auf Initiative der Steirer hat der stellvertretende Landesreferent HANS PETER KOLLEGGER auf der Referentensitzung vor 10 Tagen in Innsbruck echte Überzeugungsarbeit geleistet.

 Und chefrefernt CHRISTIAN GALLER hat eine Serie aus dem Hut gezaubert, die genau in die richtige Richtung zielt: „Wir brauchen eine Rennserie für jene Läufer, die sportlich dem Landescup entwachsen sind“

 Tatsache ist, dass es einen „Läuferschwund“ zwischen Jugend II und Allgemeiner Klasse gibt. Die Ursache liegt großteils darin, dass Talente den Sprung vom Landescup zu den FIS Rennen zu mühsam finden. (weite Anfahrten, schlechte Startnummern, finanzieller Aufwand, etc.) Es werden und wurden deshalb zahlreiche vielversprechende Karrieren an den Nagel gehängt, ganze Jahrgänge fehlen derzeit im B- kader und Nationalteam.

Die AUSTRIA TROPHY soll genau dieser jahrelangen systemimmanenten Fehlentwichlung entgegenwirken:

Zumutbare Anreise

Sportlicher Anreiz durch Gesamtwertung

Eines von MEHREREN Qualifikationskriterien für Nachwuchs- und B Kader

Endlich ein gesamt -innerösterreichischer Läufervergleich ohne Startnummernnachteile

Die Trophy besteht im alpinen Bereich aus 14 Rennen!

 8 FIS Rennen (incl österr. MS), die ausschließlich in Österreich stattfinden (aber mit internationaler Beteiligung)

6 SCHLÜSSELRENNEN mit reiner nationaler Beteiligung !

Diese Rennen sind ausgewählte Landescuprennen oder Landesmeisterschaften (hier gibt es für niemanden Startnummern Vor- oder Nachteile)

Ein Dankeschön an GALLER CHRISTIAN, darauf hat die Szene gewartet, und einige steirische Racer im Landeskader brennen schon! Die Termine aller Bewerbe der AUSTRIA TROPHY sowie die Wertungsbedingungen findet man auf dieser Page.

Auf eine verletzungsfreie Saison

Hang loose- meet friends

Bernd Wieser, Lipizzaner