Karriere-Ende verschoben

Reinhard Schneidhofer holte den Landesmeistertitel im Riesentorlauf. [Autor: Georg Wiesenhofer]

Karriere-Ende verschoben 

Es ist nicht lange her, da wollte Reinhard Schneidhofer sein Snowboard noch an den viel zitierten Nagel hängen. Dann überlegte er es sich allerdings noch einmal anders und trat stattdessen bei den steirischen Landesmeisterschaften an. Um dort für die große Überraschung zu sorgen: Der Fischbacher holte sich im Parallel-Riesentorlauf den Landesmeistertitel. Und das, obwohl er davor in der aktuellen Saison erst zwei mal am Snowboard gestanden ist. „Stangenfahren kannst du sowieso nur am Gletscher. Während der Weichnachtsfeiertage lässt dich niemand stecken, darum bin ich nur frei gefahren“, erklärte der 31-jährige Routinier.

In letzter Sekunde

Sein Start bei den Landesmeisterschaften war eine Entscheidung in letzter Sekunde. „Ich wollte keine Rennen mehr fahren. Nachdem ich als Cup-Verantwortlicher des Landesverbandes arbeite, muss ich aber sowieso bei den Veranstaltungen dabei sein. Und wenn ich schon dort bin, kann ich auch gleich mitfahren. Wie es jetzt ausschaut, werde ich das auch weiterhin machen“, lachte der 31-jährige Routinier, der jetzt in Modriach seinen ersten Landesmeistertitel schaffte. Und zwar für die „Fish-River-Riders“, wie sich die Snowboard-Sektion der Union Fischbach nennt.
Was heuer auf dem Rennprogramm steht, weiß Schneidhofer noch nicht genau. „Natürlich würden mich auch die österreichischen Meisterschaften reizen. Andererseits will ich keinem Jungen den Platz wegnehmen. Im Zweifelsfall soll der Nachwuchs fahren, bei mir bringt das nicht mehr viel“, so der ehemalige Europacup-Fahrer, der im Boardercross schon Zehnter der österreichischen Meisterschaften war.

 

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