Knapp an der WM-Medaille vorbei

Erfolge für Andrea Minarik und Sebastian Kislinger bei der Universiade in China. [Autor: Christoph Rothwangl)

Knapp an der WM-Medaille vorbei
Österr. Snowboard Team in China

Die Universiade in Harbin (China) war die erste Studenten-Weltmeisterschaft für die steirischen Landeskader-Snowboarder Sebastian Kislinger (Mooskirchen) und Andrea Minarik (Graz). Minarik schrammte im Parallel-Riesentorlauf mit Platz vier hauchdünn an einem Stockerlplatz vorbei und übertraf sich damit selbst. Kislinger wurde 5., nachdem er auf der glasigen Eispiste gegen den Japaner Takamitsu Shirokawa unterlegen war. „Ich hab’ vier kleine Fehler gemacht auf der Eispiste“, sagte der Mooskirchener.

Obwohl das Wettkampfgelände großräumig abgesperrt war, sammelten die beiden Steirer jede Menge Eindrücke. Das Schigebiet war klein nur vier Lifte, aber modern, so gab es neben Schleppliften auch einen Gondel-Sessellift. Die Universiade war mindestens so groß aufgezogen wie die Euro 2008 in Österreich, meinte Kislinger. „Das war ein riesen Spektakel, und sehr gut organisiert.“

Alle Bewerbe wurden im chinesischen Fernsehen übertragen. Auf 3600 Athleten kamen circa 3000 chinesische Studenten als Betreuer. Die Snowboard-Bewerbe fanden in Maoer-Mountain statt etwa eine Stunde von der Neun-Millionenstadt Harbin entfernt. Die Besichtigung der bunten Eisriesenwelt von Harbin mit den bis zu 20 Meter hohen Eispalästen aus Eis blieb Kislinger verwehrt. „Wir haben am letzten Tag vor dem Abflug in Harbin übernachtet und wollten was sehen. Leider war aber alles schon geschlossen“, sagte Kislinger. Die drei Meter großen Eisfiguren, die überall in der Stadt verteilt waren, hinterließen trotzdem Eindruck.

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