Training auf Weltmeisterniveau

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12. Juli 2015: 8 Lipizzaner, 2 Trainer, 3 Reisebegleiter, 1 Weltmeisterin, viel Motivation, Zielstrebigkeit und Teamgeist im Gepäck:

Nach 10 Stunden Autofahrt erreichten wir die Snowworld in Landgraaf im Süden von Holland. Juli und Chrissi waren das erste Mal mit dabei. Die Ohren grinsten, der Mund machte Augen …… ja genau, so verkehrt fühlt es sich manchmal auch an, wenn man sich bei 30°Grad Außentemperatur in einen Minus 4°Grad kalten Kühlschrank begibt und um 7.00 Uhr morgens das erste Stangentraining des Tages absolviert. ABER! ES MACHT RICHTIG SPASS! Genau aus diesem Grund haben sich Melissa, Dietmar und Pamela dazu entschlossen ihren Urlaub in Holland zu verbringen. UND! Dass die Trainingsbedingungen 1A sind, wird dadurch bewiesen, dass sich Claudia Riegler (amtierende Weltmeisterin im PGS) für ein paar Trainingstage uns anschloss. Leider musste sie sich erkältungsbedingt etwas schonen, dies tat aber ihrer positiven Stimmung keinen Abbruch.

In der Halle trafen wir auch auf die Schweizerin Patrizia Kummer (3-fache Gesamtweltcupsiegerin, Olympiasiegerin).

Welche Zeiten auf dem Eislaufplatz (=härteste Piste in der Halle) möglich sind, zeigte uns Luki Schneeberger vor. Er trainierte mit uns 4 Tage und reiste mit Vorfreude auf seinen Amerikaurlaub am Donnerstag ab.

Das Dreiergespann Jakob, Sebastian und Matthäus puschte sich die gesamte Trainingswoche, egal ob beim Snowboardtraining, beim Slalom-Inlineskaten am Parkplatz oder beim Drapieren der größtmöglichen Speisenmengen am Teller. Damit ein ausreichender Erholungsschlaf nicht zu kurz kam, musste zwischenzeitig ein Kontrollgang eingelegt werden. Bei unseren Youngsters Juli und Chrissi machten sich Schlafdefizite gegen Ende der Woche bemerkbar.

Carmen und Laura-Marie absolvierten jedes Training mit vollem Eifer, was sich bis zum Ende der Trainingswoche an ihren Fortschritten zeigte. Für den nötigen Ansporn sorgte Sara Goltes, die mit ihrem Vater am Parkplatz campierte und mit ihrem Hund Jack für Unterhaltung sorgte.

Zwischen den Vormittags- und Nachmittagseinheiten standen Auslaufen, Dehnen mit unserem Zen Meister und Slalomskaten am Programm. GANZ EHRLICH? Langweilig war es nie!

Die kulturelle Bildung wurde durch einen Abstecher nach Köln gefördert. Dort inspizierten wir den Kölner Dom. Ein imposantes Bauwerk! Das Thermometer zeigte Werte jenseits der 34° Grad, sodass wir unsere Füße im Brunnen am Domplatz kühlten und sich die Herren Marian, Bernd und Dietmar ein Kölsch am Rhein gönnten.

Ab Freitag ging es mit disziplinierten Trainingseinheiten weiter. Um das Training internationaler zu gestalten und zu schauen, was die Konkurrenz so drauf hat, lud Bernd drei holländische Snowboardkids ein. Sie genossen das gemeinsame Training. Deren Eltern waren so begeistert, dass sie beschlossen uns in Modriach zu besuchen. Vielleicht schon beim nächsten Rennen?!

Technik und Speed verbesserte sich bei allen durch ausgeklügelte Trainingseinheiten unserer Trainer, deren persönliche Analysen für jeden Einzelnen, Videoanalysen und deren Einsatzbereitschaft sich bei Minus 4°Grad stundenlang auf die Piste zu stellen. DARUM!

Ein RIESIGES Dankeschön an dieser Stelle an Bernd für seinen unermüdlichen Einsatz und seinen Teamgeist! UND Marian, der immer wieder hunderte Kilometer für uns zurücklegt, um uns sein Know-how angedeihen zu lassen und viel Geduld mit uns hat!

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