Die Insel ruft!

Auf nach Paros zum Trainingslager hieß es Ende August zum ersten Mal für Carmen, Jacob, Matthäus, Laura-Marie, Sebastian und Mik. Arvid, der leider erkrankte, blieb zu Hause. Bernd übernahm das Steuerboard im Lipizzanerbus und  Lukas, unser Trainingsguide, reiste schon vorzeitig mit dem Flieger an.

Anreise

Um 4.30h hieß es Abfahrt Richtung Venedig. Nach ca. 5 Stunden Fahrt löste Bernd das Ticket für die Fähre. 33 Stunden, eine Übernachtung am Fährdeck (gääääähn) und unzähligen Kartenspielen später erreichten wir um 21:30h unseren Zielhafen in Patras. Nach kurzer Suche eines Campingplatzes wurde beschlossen zuerst essen zu gehen und erst dann unser Lager aufzuschlagen. Nach dem Essen ca. um 00:30h kehrten wir zum Campingplatz zurück. Nachdem die Zelte aufgebaut waren, gingen wir noch an den Strand und fielen danach müde ins „Bett :-)“. 

Am nächsten Tag gab es um 9:30h Frühstück, nach 9 Croissants, Kakao und Orangensaft baute uns Bernd einen Kurs zum Skaten auf. Nach ca. 15 Fahrten sprangen alle gut aufgewärmt ins Pool. Der Bademeister war nicht begeistert von unserer unermesslichen Energie. Da er sich bei uns das eine oder andere Mal beschwerte und  wir ihm eine psychologische Nachbetreuung ersparen wollten, machten wir uns auf zum Meer. Um halb zwei fuhren wir weiter nach Athen  um von dort in 4 Stunden mit der Fähre nach Paros zu gelangen. Auch dort wurde wieder Karten gespielt. Nach 20 Minuten Fahrt mit unserem Lipizzanerbus erreichten wir Bernd´s Haus. Um 22:30h aßen wir alle noch gemeinsam Moussaka und nach einer kurzen Abkühlung im Pool hieß es ab ins Bett.

-Laura-Marie Hobel-

Tag 2

Um 7:30h mussten alle am Frühstückstisch sein, da standen die Jungs aber erst auf. Da es der erste Morgen in Paros war, gab es noch keine Sanktionen. Nach einem Müsli ging es ab zum Strand um ein Schnelligkeitstraining zu absolvieren und zu Hause noch eine Stabi-Einheit. Um es bis zum Abend durchhalten zu können, gab es noch ein ausgiebiges Frühstück. Am Nachmittag wurden die Slacklines aufgespannt und die, die es über festem Untergrund geschafft hatten, durften es auch übers Pool versuchen. Um 18 Uhr gab es noch eine halbstündige Skatereinheit und danach war Stretchen angesagt. Nach einer Abkühlung im Pool gab es Abendessen, das sehr mundete. Wie 

 -Matthäus Pink-

Tag 3

Wie jeden Tag standen wir alle um 7:30h auf um zum ersten Frühstück zu gehen. Nach einer ausgiebigen Schüssel von Bernd´s Müsli, ging es für alle zum ersten Training des Tages. Heute stand ein Krafttraining auf dem Plan, welches wir nur mit Hilfe einer 10 Kilo Stange und einigen Sling Trainern durchführten. Danach ging es zur Weinlese im hauseigenen Garten, bei der wir 16 große Kisten Weintrauben ernteten. Nachdem diese gewaschen und von den letzten Blättern getrennt wurden, kamen sie in die neue Presse und es wurden 200 Liter sehr süßer Traubensaft gepresst. Nachdem dies erledigt war, ging es zum Kitestrand, wo wir unsere ersten Kitestunden mit einem sehr guten Lehrer absolvierten. Es war ein sehr toller, aber auch anstrengender Tag.

-Jacob Meringer-

Tag 4

Wie üblich sind wir mit 2minütiger Verspätung zum 7.30h Frühstück gekommen, dort genossen wir ein vorzügliches Müsli mit Milch und Stärke. Anschließend wärmten wir uns durch Laufen 20min auf einem Feldweg am Meer auf. Danach absolvierten wir ein Schnellkrafttraining mit 7 verschiedenen Stationen. Um die Vormittagseinheit abzurunden, dehnten wir noch unsere Muskeln. Sichtlich gut gelaunt ging es zum zweiten Frühstück, wo sich einige ein Wettessen lieferten. Der frühe Nachmittag stand uns zur freien Verfügung. Kurzfristig schoben wir noch eine 6km lange Laufeinheit zu einer Bucht ein. Dort stürzten wir uns motiviert ins Wasser und beobachteten Bernd beim Kiten. Die Ambitioniertesten von uns liefen auch wieder die 6km zurück. Zur Entspannung legten sich einige aufs Dach und hörten Musik bis wir Essen gingen. Bernd zeigte uns ein echtes griechisches Lokal und bestellte gleich für alle im Übermaß. Zur Nachspeise gab es Wassermelone. Satt und müde traten wir die Heimreise an. Dort angekommen putzten wir uns die Zähne und fielen sogleich ins Bett.

-Michael Wieser-

Tag 5

So wie jeden Tag hieß es für die Mädels um 7 Uhr aufzustehen. Nach einem Müsli mit Milch und der so beliebten Wurzelkraft startete die Trainingseinheit mit Bernd als Trainer, denn Luki ging es am Vortag schon nicht so gut und deshalb wollte er ausschlafen um neue Kräfte sammeln zu können. Nach einer Stunde Scaten auf eher unruhigem Untergrund folgte die Stabi-Einheit. Vor dem 2. Frühstück bzw. Brunch, hatten wir genug Zeit um uns Duschen zu gehen. Conni hatte schon alle Zutaten für ein Tiramisu besorgt, das Matthäus und ich als Dessert für den Abend zubereiteten. Um 13:00 Uhr fuhren wir los zur Kiteschule, um unseren Kitekurs fortzuführen. Nach 2 Kitestunden und hungrigen Mägen, ging es wieder zurück nach Hause. Nach Salat und Bratwürstel durften wir endlich das Tiramisu essen. Unser Tag endete dann gegen 22:00Uhr.

-Carmen Kainz-

Tag 6

So wie jeden Morgen standen wir um 7:29h  auf um rechtzeitig zum 1. Frühstück zu kommen. Danach hatte die ganze Truppe Schnelligkeitstraining. Um 10 Uhr gab es das zweite Frühstück, dort merkte man schon, dass einige von uns krank wurden. Nachdem wir uns gestärkt hatten, fuhr der gesunde Teil der Truppe mit viel Enthusiasmus zum Kitestrand und die Erkrankten blieben zu Hause. Wenig später kamen wir mit gesenktem Haupt zurück, da leider zu viel Wind war, um unseren Kitekurs fortsetzen zu können. Daher war der heutige Nachmittag eher entspannt. Am Abend slacklineten wir noch ein bisschen bis das vorzügliche Abendessen fertig war. Danach saßen wir noch ein bisschen zusammen und plauderten.

 -Sebastian Skoff-

The poolwalk

 

Tag 7

Heute standen wir eine Stunde später auf also um 8:00. Da wir unseren „Ruhetag“ hatten, gab es nur ein, aber dafür ausgiebiges Frühstück. Um 9:30 fuhren Basti, Jacob, Matthäus, Carmen und ich mit Bernd zum Kitestrand. Die Jungs hatten ihre letzten Kitestunden. Die Mädels hatten noch drei Stunden Unterricht. Nach zwei Stunden Kiten am Vormittag, machten wir uns um 12:00 mit Hunger auf den Weg zu einem Burgerlokal, in dem wir sehr gut aßen. Um 14:30 ging es für die Mädels mit dem Unterricht weiter. Basti hatte noch eine kurze Einheit und durfte dann als erster alleine fahren, bald stießen auch Jacob und Matthäus dazu.  Noch bei Tageslicht fuhren wir nach Hause. Am Abend hatten wir zwei Gäste, die mit uns gemeinsam Moussaka speisten . Danach ging es nach einem anstrengenden, aber lustigen Tag ins Bett.

-Laura-Marie Hobel-

Strandtraining

Beachjump Jacob

Beachjump Sebastian

Rocket girl Carmen

 

Tag 9

Wie gewohnt standen wir alle um 7:30 auf um zum ersten Frühstück zu gehen. Nachdem wir mit dem Training fertig waren, sprangen wir ins Auto um zum Kitestrand zu fahren. Als wir dort angekommen waren, pumpten wir die Kites auf und warteten auf besseren Wind. Nach einigen Minuten frischte der Wind auf wir gingen aufs Wasser. Da Carmen und Laura ihren Kitekurs noch nicht abgeschlossen hatten, mussten sie noch auf ihren Lehrer warten. Zeitgleich waren Basti und ich mit Bernds Kites am Wasser und fuhren um die Wette. Nach einiger Zeit fuhr ich rein um mich mit Pinki abzuwechseln. Nachdem er nach einer kleinen Rettungsaktion wieder an Land gekommen war, schauten wir Carmen zu wie sie zum ersten Mal aufs Board kam. Sie erwischte eine Böe und fuhr auf direktem Weg nach Antiparos. Da sie auf dem Weg dorthin ihr Board verlor, wurde auch sie per Jetski wieder an Land gebracht.

-Jacob Meringer-

 

Tag 10

Nach dem mittlerweile schon traditionellem 7:30 „Frühstück“ absolvierten wir nach kurzem Aufwärmen zum zweiten Mal innerhalb einer Trainingswoche ein stark forderndes Schnellkrafttraining mit drei Sätzen. Danach ging es für uns alle ins Pool um uns abzukühlen. Um 12:30 fanden wir uns bei Bernds Freund Dimitri am Strand ein, um Kanu zu fahren. Davor ging es für uns allerdings zu einem brutalen Reifen-Rennen. Überraschenderweise verlor Jakob dieses und schuldet uns jetzt allen eine Runde. Nach einigen teils sehr erfolgreichen Rennen und einer Ausdauereinheit legten wir uns an den Strand bzw. fuhren Skimboard. Um 16:00 traten wir die Rückreise an. Nachdem wir Matthäus einen Streich gespielt hatten, legten wir uns in die Sonne, genossen die letzten Sonnenstrahlen und bereiteten uns geistig auf das Abendessen vor. Conny bereitete uns wie immer ein köstliches Mahl mit Linsen, Hühnerfilet und Salat zu. Anschließend ließen wir den Abend noch bei einigen Runden Kanaster ausklingen.

-Michael Wieser-

 

Tag 11

Heute konnten wir mehr oder weniger ausschlafen, da wir einen  trainingsfreien Tag hatten. Nach dem Frühstück ging es sofort zum Wakesurfen, bei dem wir uns sehr gut geschlagen haben. Schon nach ein paar Versuchen schafften wir es hinter der Heckwelle des Bootes nachzufahren. Danach fuhren  wir mit dem Auto zum Klippenspringen, wo uns leider keine Zeit blieb vom höchsten Punkt zu springen, da wir dem Wind zum Strand folgten um noch Kiten zu können. Glücklicherweise hatten wir gerade noch für ein paar Kiteschläge Zeit bevor der Wind aufhörte. Danach fuhren wir zurück und bekamen ein herrliches Abendessen serviert.

 -Sebastian Skoff-

Wakesurfen_Jacob  Wakesurfen_Carmen Wakesurfen_Sebastian

Tag 12

Heute begann der Tag für die Mädels um 7:00 bzw. sollte beginnen, da wir verschlafen hatten. Nachdem die Jungs den Tisch gedeckt hatten und wir um eine Minute zu spät kamen, aßen wir unser gewohntes Müsli mit der noch immer nicht so beliebten Wurzelkraft. Danach folgte eine einstündige Ausdauereinheit. Vor dem „Brunch“  war noch Zeit zum Dehnen. Nach dem zweiten Frühstück machten wir uns auf zum Wakesurfen und zum Tubesfahren. Das Tubefahren war sehr lustig, wir Mädels fuhren fast genauso schnell wie die Jungs. Conny hat das unter Lachkrämpfen beobachtet. Nach einer kleinen Pause ging es dann auch schon zum Wakesurfen, was auch sehr lustig war. Danach lernte Mik Wakeboarden. Um 16:30 fuhren wir in die Stadt, wo wir Loukoumades (kleine Germteichkugeln mit Schokoladenguss) aßen, was uns allen sehr gut schmeckte. Danach gab es noch ein leckeres Abendessen mit selbstgemachtem Eis von Laura und mir.

-Carmen Kainz-

Tubefahren Laura-Marie u Carmen 1

Tubefahren Laura-Marie u Carmen 2

Tubefahren Laura-Marie u Carmen 3

Tubefahren Laura-Marie u Carmen 4

Tubefahren Laura-Marie u Carmen 5

Tubefahren Laura-Marie und Carmen 6

Tag 13

Die Jungs deckten um 7:30 den Tisch. Nach dem Frühstück absolvierten wir ein Schnelligkeitstraining und ein paar Sprints. Nach dem zweiten Frühstück fuhren wir zur Wasserschischule und machten einen Wettkampf auf den Tubes im 1 gegen 1 K.O.-Format. Das intensivste Match gab es im Halbfinale zwischen Mick und mir, das ich leider verlor. Das zweite Halbfinale zwischen Jacob und Basti entschied sich sehr schnell nach einem Schleuderer von Jacob. Im kleinen Finale startete ich gegen Jacob, es entschied sich ebenfalls sehr schnell, nachdem ich mich auf den Rücken drehte und mich nicht mehr halten konnte. Im großen Finale ging es wild zwischen Mick und Basti zu, aber Mick hatte die richtige Technik und überschlug sich nie. Nach einem verdienten Sieg von Mick wurde ihm das Preisgeld in Höhe von 10 Euro überreicht. Beim Wettkampf der Mädchen verlor die, die als Erste zweimal von ihrem Tube flog. Carmen gewann souverän mit 2:0 gegen Laura und gewann 20 Euro. Danach versuchten wir uns alle noch am Monoski, auf dem wir uns alle sehr gut anstellten. Zuhause angekommen hieß es für alle duschen und schön anziehen, da wir in die Stadt Pizza und Loukoumades essen gingen. Um 23 Uhr kamen wir nach Hause, ein paar redeten noch und die anderen schliefen schon.

 -Matthäus Pink-

RESÜMEE PAROS 2016

Abschied

Teamgeist:  ∗∗∗

Motivation:  ∗∗∗∗

Kite-learning:  ∗∗

Wake-learning: ∗∗

Schmerzgrenzen: ∗∗

Digitale Unabhängigkeit: ∗∗

Kitchenwork: ∗∗∗∗

Ordnungsliebe:

Gesundheitsbewusstsein:

Musikgeschmack: 

 Thanks to Conny, Luki, Waterskizone, ParosKite, Virginia , Mag. Köppl with team and AEOLOS – god of the wind.

 Next year – same time, same station !!

 -bernd wieser-

 

 

 

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