Lipizzaner-Fohlen Trainingslager auf Paros

Wie die Lipizzaner-Fohlen auf Paros Kraft für die Wintersaison tanken

Lipizzaner-Fohlen Trainingslager auf Paros
Lipizzaner-Fohlen

Vom 08.07. bis 16.07.07 verbrachten die fünf erfolgreichen Lipizzaner-Fohlen (Michael Gmeiner, Martin Mayer, Martin Paier, Lukas Schneeberger und Michael Stiegelbauer) auf Einladung Ihres Trainers Bernd Wieser ein wunderschönes Trainingslager in seinem Feriendomizil auf der Insel Paros. Als „elterliche Betreuer“ waren die Eltern von Michael St. (Gitti und Andy) und Lukas (Roswitha und Harry) mit von der Partie. (Fotoalbum öffnen)

Die Anreise mit Flug ab Wien (23:15 Uhr) bis zum Hafen von Piräus verlief problemlos. Die geplante Fähre nach Parikia um 07:00 Uhr morgens war dann aber leider komplett ausgebucht. Somit mussten wir kurzfristig umdisponieren und mit einer Schnellfähre die Überfahrt antreten. Die nächste freie „normale“ Fähre um 17:00 Uhr war uns doch viel zu spät.

Am Hafen von Parikia angekommen hat uns Klaus (Freund von Bernd) freundlich empfangen, den Bus von Bernd übergeben und mit seinem Moped (mit Sportauspuff!) nach Ambelas gelotst.

Wir hatten schon einiges über das Ferienhaus von Bernd gehört. Doch was sich dann vor unseren Augen aufgetan hat, hat alles übertroffen.

Nachdem die Mägen wieder aufgefüllt waren – dies sollte zu einer der wichtigsten Hauptaufgaben der elterlichen Betreuer in dieser Woche werden! – wurden die erhitzten Gemüter im Salzwasserpool und im offenen Meer wieder ordentlich abgekühlt. Von Müdigkeit war dann keine Rede mehr – so wurde bis Mitternacht gesprungen, geschwommen (mit Unterwasserscheinwerfern), gespielt und gegessen.

Das über den Pool gespannte Seil hat dann in den folgenden Tagen das eine oder andere „Opfer“ gefordert. Martin P. und Lukas haben den Pool auf dem Seil mehrmals erfolgreich überquert.

Die Trainingsmöglichkeiten vor Ort waren einfach ideal. Ein Fitness-Tower mit Ergometer, Hantel, Isomatte; Mountainbikes; das Seil über den Pool, eine unbefahrene Schotterstraße entlang der Küste für Läufe, das offene Meer zum Schwimmen.

Über das Ausmaß deren Nutzung konnten bis dato immer noch keine verlässlichen Aussagen gemacht werden. Zusätzlich hatten die Fohlen die Möglichkeit Ihre Wakeboard-Künste auf offener See bei starkem Wind bei Dimitri (Freund von Bernd) unter Beweis zu stellen. Dass das Wakboarden auf offener See doch nicht mit dem auf einem Badeteich zu vergleichen ist, konnten die Boys am eigenen Leibe (=Muskeln) „verspüren“.

Ab Mittwoch hat es Martin M. dann „bei der Verdauung“ voll erwischt. Doch mit der fachkundigen Behandlung und Therapie von Roswitha war er dann bis zum Ende der Woche wieder fit. So musste er leider einige Male bei den oppulenten Mahlzeiten (z.B.: Pizza mit 1,5 kg! Mehl, Pasta mit 2 kg Nudeln etc.) mit Tee und trockenem Brot zusehen. Die Essensbeschaffung, Essensverarbeitung und Essensentsorgung für die „immer hungrigen und durstigen Youngsters“ waren für die elterlichen Betreuer eine wahre logistische Herausforderung!

Mehrere Ausflüge standen auf dem Programm: Wakeboarden zu Dimitri, das abendliche Parikia, zur Kite-Surfing-Area am Pounta Beach, etc.

Die Heimfahrt musste leider schon am Sonntag um 07:00 Uhr (in der Früh) und nicht um 19:00 Uhr (abends) angetreten werden, da trotz versuchter Schmiergeldzahlungen in der Höhe von mehreren hundert Euros pro Person keine Plätze auf der abendlichen Fähre mehr zu bekommen waren.

Dimitri hat uns dann in Palaion Faliron (liegt auf der Strecke zwischen Piräus und dem Flughafen von Athen) ein Hotel zum special price organisiert, damit die Zeit bis zum Abflug (Montag, 04:40 Uhr) nicht so lang wird. Dort verbrachten wir dann eine kurze aber doch sehr erholsame Nacht und fuhren mit dem Bus um 01:30 Uhr zum Flughafen.

Das Trainingslager hat bei einigen – so wie es aussieht – doch Wirkung gezeigt. So wurde kolportiert, dass einige Racer nach der Ankunft zuhause (ca. 09:00 Uhr) teilweise nicht mehr die Kleidung vom Leibe brachten und den ganzen Tag wie ein „toter Fisch“ im Bett verbracht haben. Über eventuelle Ursachen dafür schweigt sich die Chronik immer noch beharrlich aus.

Wir möchten uns auch auf diesem Wege nochmals ganz herzlich beim Trainer Bernd Wieser bedanken, dass wir so schöne Urlaubstage in einem wunderschönen Ambiente verbringen konnten.

Hang loose and meet friends.
Harry Schneeberger

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