Start der Austria Challenge 2009-2010

Start der Austria Challenge am 19. und 20.12.2009 im Lachtal.

Start der Austria Challenge 2009-2010

Die Austria-Challenge ersetzt heuer die Austria-Trophy der letzten Jahre! Mit dem Namen soll sich auch die Qualität und der Umfang der Serie ändern. Ziel ist es, die wichtigste österreichische Nachwuchsrennserie großteils als FIS-Veranstaltungen zu etablieren und ein bei allen Veranstaltern einzuforderndes Austragungsniveau zu installieren.(Organisation, Zeitnehmung, Hangwahl, Pistenpflege)

Zusätzlich wurden die Termine mit den österreichischen EC-Rennen abgeglichen, sodaß die Spitzennachwuchsathleten nicht in Terminnot geraten. Sollten diese Ziele heuer erreicht werden, dann stünde einer Adaptierung der Nachwuchskaderkriterien, welche allein die Austria-Challenge-Ergebnisse heranzieht, nichts mehr im Wege. Es laufen noch Gespräche zwischen Vereinen und Verantwortlichen, denen hier nicht vorgegriffen werden soll.

Da die beiden PSL Mitte Dezember am Patscherkofel schneebedingt eine Absage erfuhren, startete die Austria-Challenge am 19. und 20.12.2009 mit zwei FIS-PGS am Lachtal! Die Rennen zählten auch zum Steirischen Cup.

Die Organisation war sehr gut, die Temperaturen sibirisch und der Hang leider im ersten Drittel zu schmal, sodaß den Kurssetzern auf der hervorragend präparierten Piste nicht viele Möglichkeiten blieben: Zwangsläufig wurde es eine Tempopolzerei, die Mut vor Fahrkönnen setzte.

Die Ergebnisse sind auf unserer Page im Einzelnen nachzulesen. Gesamt gesehen hat sich unser Team hervorragend geschlagen:

Auner Arvid führt eindeutig die Gesamtwertung nach diesen 2 Rennen in der Schüler 1 Klasse, Jakob Lawugger kämpfte sich sehenswert in seinen erst 2. und 3. Rennen über die knüppelharte Piste. Andrea Minarik fuhr vor den Augen des B-Kadertrainers die 2 besten Rennen ihrer Laufbahn zweimal unter die Top-Ten. Hans-Peter Kollegger war am ersten Tag ohne Konkurrenz in der Ötzi-Klasse, und musste am Sonntag den Angriff unserer beiden neuen Lipizzaner Robert Ganster und Roman Buchebner heroisch abwehren. Michi Gmeiner hat in Stams deutliche Fortschritte gemacht und ist in der Jugend 1 Klasse unter den besten.

Weniger gut lief es für Martin Paier, der deutlichen Trainingsrückstand aufweist und Sebastian Kislinger, der unerwartet hinter seinen Erwartungen blieb.

Gratulation an unsere Kärntner Trainingskollegen, insbesondere an Tanja Brugger,(geb 1994 !!) die in ihrem erst 2. FIS-Rennen die internationale Konkurrenz frech in Grund und Boden fuhr! Eindeutig bei ihr zu sehen, die hervorragende sommerliche Vorbereitung durch Mag. Michi Eder, der auch schon seit Jahren die Lipizzaner betreut!

Leider konnte Luki Schneeberger krankheitsbedingt nicht ins Renngeschehen eingreifen!

Die kärntnerisch-steirische Zusammenarbeit mit den Landeskadern, scheint auch heuer wieder ordentlich zu fruchten!

Hang loose & meet friends
Bernd Wieser

Related Posts