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Landesmeisterschaft in Modriach

€ 500,- Preisgeld gibt es am 7.3. in Modriach beim PSL zu gewinnen.

Am 6,3.2010 und 7.3.2010 finden in Modriachwinkel die Landesmeisterschaften der Snowboarder statt. Die Landesmeister werden in den Bewerben GS und PSL ermittelt.
Verlockend sind auch die Preise: Für die Sieger der Damen- und Herrenklasse am Sonntag, 7.3.2010, im PSL gibt es ein Preisgeld von je € 250,- zu gewinnen.

Die Ausschreibungen:
6.3.2010 – GS Ausschreibung
7.3.2010 PSL – Ausschreibung

Zwischen Schwebebalken und Snowboard

Erfolge beim Lipizzaner-Nachwuchs.

Zwischen Schwebebalken und Snowboard
Alysha 2. Platz

Wenn sich zwei steirische Nachwuchsspitzenturnerinnen entscheiden, auf ein Snowboard zu steigen, dann zeigt sich wieder einmal sehr deutlich, dass Geräteturnen die beste Grundlage für jede weitere Sportart darstellt.

Raphaela (geb. 1995) und Alysha Miklauc (geb 1999) zeigen in ihrer erst 2. Saison on Board bei den Lipizzanertrainings erstaunliche Fortschritte. Bewegungsgefühl und Balance erleichtern den Umstieg aufs Raceboard ungemein, sodaß sich bei Alysha, die zusätzlich noch einen natürlichen Renninstinkt mitbringt, die ersten Rennerfolge einstellen!

Gratulation zum ersten Sieg beim GS am Falkert in Kärnten am letzten Wochenende. Selbstverständlich freut uns die fast schon spielerische Bretteleganz der älteren Schwester ebenso !

Thanks to Eva & Günter

Bernd Wieser

Ende der Durststrecke

Lipizzaner-Team im Europacup in Imst (PSL) erfolgreich!! [Autor: Christoph Rothwangl]

Ende der Durststrecke
So sahen Kislinger fast alle Konkurrenten: von hinten

Jede Durststrecke hat irgendwann ihr Ende. Davon kann auch der Mooskirchener Sebastian Kislinger (Lipizzaner-Team) mittlerweile sprechen. Beim Europacup-Parallel-Slalom in Imst landete der 21-jährige Boarder aus dem Steirischen Landeskader auf dem sensationellen dritten Platz, nur geschlagen von den beiden Russen Dimitry Bazanov und Konstantin Kotov. Seit seinem Weltcup-Debüt am Kreischberg, bei dem er leider ausschied, hat er die letzten drei Europacup-Rennen nicht beendet. Diesmal besiegte er im kleinen Finale den Deutschen Alexander Bergmann und war der einzige, der im Starterfeld die beiden Russen ernsthaft gefährden konnte. Am zweiten Tag der Europacup-Serie in Imst, den erneut zwei Russen – Bazanov und Alexander Belkin – dominierten, belegte der Mooskirchener Platz fünf. Ein Sturz verhinderte den Final-Einzug.

Freundin und Landeskader-Kollegin Andrea Minarik (Lipizzaner-Team) belegte in Imst die Plätze 14. und acht. Minarik musste sich am Samstag ein Board von einem Schweizer Jugendfahrer ausleihen, nachdem ihre Slalom-Boards kaputt gegangen sind. Am Sonntag erhielt sie zwei neue Boards von Kessler und fuhr gleich auf Rang acht. Auch Lukas Schneeberger (Lipizzaner-Team) bewies, dass im Landeskader recht gut gearbeitet wird. Als Jüngster des Europacup-Feldes mit 16 Jahren fuhr er in der Qualifikation die neunt-schnellste Zeit und platzierte sich schlussendlich auf Rang 24.

Kärntner Landescup auf der Simonhöhe

Starke Besetzung des LC-Rennens unter Weltcup-tauglichen Bedingungen. (Autor: C. Rothwangl)

Kärntner Landescup auf der Simonhöhe

Eine Weltcup-taugliche Piste bot sich den Snowboardern beim Kärntner Landescup auf der Simonhöhe. Honoriert wurden die guten Bedingungen, denn der halbe ÖSV-B-Kader nahm am Parallel-Riesentorlauf Teil.

Der Sieg bei den Damen ging an Sabine Schöffmann (Askö ESV St. Veit) vor Viktoria Stefaner (SK Askö Landskron). Das Herrenfinale bestritten Alexander Payer und Johann Stefaner, in dem sich Payer durchsetzte. Der Lipizzaner-Boarder Sebastian Kislinger wurde Dritter. Der Mooskirchner, der im Steirischen Landeskader trainiert, dominierte zusammen mit Stefan Pletzer (Salzburg) die letzten ÖSV-B-Kader-Trainingssessions, weshalb er einen Startplatz für seinen ersten Weltcupeinsatz am Kreischberg erhielt (6. Jänner).

Die Klassenergebnisse:

Kinder weiblich II:  2. Platz: Alysha MIKLAUC – SC Lipizzaner
Schüler weiblich II: 3. Platz Julia KOLLER – Kreisch Indios
Jugend weiblich I: 2. Platz Julia FINDLING – Kreisch Indios
Kinder männlich I: 3. Platz Florian ZORMANN – SC Lipizzaner, 4. Platz Mathias LICHTENEGGER – SC Lipizzaner;
Schüler männlich I: 2. Platz Arvid AUNER – SC Lipizzaner; 4. Platz Kai-Magnus STEINBERGER – Kreisch Indios;
Jugend männlich I: Michael GMEINER – SC Lipizzaner;
Allgemeine Herrenklasse: 2. Platz Sebastian KISLINGER – SC Lipizzaner;
Masters Herren: 1. Herwig FINDLING – Kreisch Indios , 2. Hans-Peter KOLLEGGER – SC Lipizzaner, 3. Wolfgang STEINBERGER – Kreisch Indios, 4. Roman BUCHEBNER – SC Lipizzaner

Aufstieg ins Lipizzaner Race Team

Jakob Lawugger ist unser neues Mitglied im Raceteam.


Aufstieg ins Lipizzaner Race Team


Jakob Lawugger (geb. 1997) ist unser neues Mitglied im Rennteam. Obwohl erst eine Saison on board, hat er sich letztes Jahr durch konsequenten Trainingseinsatz bei den Lipizzaner-Minis unter der Führung von Günni und Eva so gut entwickelt, dass er an den Wochenenden zu den Herbsttrainings mitdurfte.

Sein fahrtechnischer Fortschritt hat selbst bei Alex Namesnik, der den Kärntner Landeskader seit Jahren erfolgreich betreut, anerkennendes Staunen verursacht! Jakob hat sich seit Mai durch konsequentes Training unter den Programmen von Mag. Michi Eder die nötige Fitness geholt und schult seine Konzentration beim Golfen im Nachwuchsteam von Maria Lankowitz.

Da auch die schulischen Leistungen in der neuen Mittelschule in Köflach ansprechend sind, entschied der Trainer, Jakob ausnahmsweise schon im ersten Jahr in das Förderprogramm mit der Fa. Kessler aufzunehmen!

Erfreulich ist es mitzuerleben, wie Arvid Auner als „alter Routinier“ seinen gleichaltrigen Teamkollegen von Beginn an mit Fahrtipps unterstützte, auch wenn bei der Regelinterpretation des abendlichen Monopolispiels durchaus divergierende Meinungen aufeinanderprallten!

Lippizaner Racer
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Hang loose & meet friends
Bernd Wieser

Start der Austria Challenge 2009-2010

Start der Austria Challenge am 19. und 20.12.2009 im Lachtal.

Start der Austria Challenge 2009-2010

Die Austria-Challenge ersetzt heuer die Austria-Trophy der letzten Jahre! Mit dem Namen soll sich auch die Qualität und der Umfang der Serie ändern. Ziel ist es, die wichtigste österreichische Nachwuchsrennserie großteils als FIS-Veranstaltungen zu etablieren und ein bei allen Veranstaltern einzuforderndes Austragungsniveau zu installieren.(Organisation, Zeitnehmung, Hangwahl, Pistenpflege)

Zusätzlich wurden die Termine mit den österreichischen EC-Rennen abgeglichen, sodaß die Spitzennachwuchsathleten nicht in Terminnot geraten. Sollten diese Ziele heuer erreicht werden, dann stünde einer Adaptierung der Nachwuchskaderkriterien, welche allein die Austria-Challenge-Ergebnisse heranzieht, nichts mehr im Wege. Es laufen noch Gespräche zwischen Vereinen und Verantwortlichen, denen hier nicht vorgegriffen werden soll.

Da die beiden PSL Mitte Dezember am Patscherkofel schneebedingt eine Absage erfuhren, startete die Austria-Challenge am 19. und 20.12.2009 mit zwei FIS-PGS am Lachtal! Die Rennen zählten auch zum Steirischen Cup.

Die Organisation war sehr gut, die Temperaturen sibirisch und der Hang leider im ersten Drittel zu schmal, sodaß den Kurssetzern auf der hervorragend präparierten Piste nicht viele Möglichkeiten blieben: Zwangsläufig wurde es eine Tempopolzerei, die Mut vor Fahrkönnen setzte.

Die Ergebnisse sind auf unserer Page im Einzelnen nachzulesen. Gesamt gesehen hat sich unser Team hervorragend geschlagen:

Auner Arvid führt eindeutig die Gesamtwertung nach diesen 2 Rennen in der Schüler 1 Klasse, Jakob Lawugger kämpfte sich sehenswert in seinen erst 2. und 3. Rennen über die knüppelharte Piste. Andrea Minarik fuhr vor den Augen des B-Kadertrainers die 2 besten Rennen ihrer Laufbahn zweimal unter die Top-Ten. Hans-Peter Kollegger war am ersten Tag ohne Konkurrenz in der Ötzi-Klasse, und musste am Sonntag den Angriff unserer beiden neuen Lipizzaner Robert Ganster und Roman Buchebner heroisch abwehren. Michi Gmeiner hat in Stams deutliche Fortschritte gemacht und ist in der Jugend 1 Klasse unter den besten.

Weniger gut lief es für Martin Paier, der deutlichen Trainingsrückstand aufweist und Sebastian Kislinger, der unerwartet hinter seinen Erwartungen blieb.

Gratulation an unsere Kärntner Trainingskollegen, insbesondere an Tanja Brugger,(geb 1994 !!) die in ihrem erst 2. FIS-Rennen die internationale Konkurrenz frech in Grund und Boden fuhr! Eindeutig bei ihr zu sehen, die hervorragende sommerliche Vorbereitung durch Mag. Michi Eder, der auch schon seit Jahren die Lipizzaner betreut!

Leider konnte Luki Schneeberger krankheitsbedingt nicht ins Renngeschehen eingreifen!

Die kärntnerisch-steirische Zusammenarbeit mit den Landeskadern, scheint auch heuer wieder ordentlich zu fruchten!

Hang loose & meet friends
Bernd Wieser

FIS und Steirercup im Lachtal

Eisige Kälte beim ersten FIS-Snowboard-Doppel-Event am Lachtal

FIS und Steirercup im Lachtal

Der Samstag und der Sonntag standen am Lachtal ganz im Zeichen der Alpin-Boarder mit zwei FIS-Parallel-Riesentorläufen. Roland Horn vom veranstaltenden Verein der Union Lachtal Schönberg durfte zufrieden sein. „120 Starter aus 14 Nationen waren ein riesen Erfolg für uns“, sagte der Veranstalter.

Hinzu kamen noch 30 Schüler und Jugendliche im Steirischen Landescup, der ebenfalls auf der FIS-Piste über die Bühne ging. Mit so vielen Startern rechnete Horn im Vorfeld nicht, weshalb es gar nicht so einfach war die Athleten und Betreuer alle mit Quartieren zu versorgen. Schlussendlich behalf man sich mit Quartieren in den umliegenden Gemeinden. Sicherlich war der Termin sehr gut gewählt, weil die Saison heuer bislang von vielen Renn-Ausfällen geprägt war.

Die Kälte war freilich extrem: Minus 20 Grad am Samstag in der Früh und durchwegs minus 15 Grad am sogenannten „Sonnenhang“, das war für Athleten und Veranstalter kein Leichtes, erlaubte schlussendlich aber Dank der guten Präparation des Pistenkommandos super Bedingungen. So waren an beiden Tagen selbst in den Finalläufen noch annähernd die gleichen Bedingungen, wie in der Qualifikation.

Dem Österreichischen Europacup-Team gefielen die Bedingungen so gut, dass ÖSV-Europacup-Trainer Thomas Weninger gleich zwei Tage Training am Lachtal anordnete. Die Sieger an beiden Tagen hießen Tanja Brugger (Askö Landskron), Stefan Pletzer (Salzburg), Sabine Schöffmann (Askö ESV St. Veit) und Markus Strecha (Deutschland). Die besten Steirer waren die Andrea Minarik (Lipizzaner-Team Köflach) mit den Plätzen 7. und 10. sowie Sebastian Kislinger (Lipizzaner Team Köflach) mit den Plätzen 20. und 15.

Ob es im nächsten Jahr noch eine Steigerung mit der Veranstaltung von Europacup-Rennen geben wird, hängt vom finanziellen Aufwand, und der Möglichkeit einen guten Termin zu finden ab, sagte Horn. Vom Geschäftsführer der Lachtal-Bahnen Wolfgang Rappold gäbe es eine Zusage. Horn: „Grundsätzlich wären wir dafür bereit.“

Snowboard ÖM am Kasberg

Steirische Erfolge bei den österreichischen Meisterschaften. (Autor: Christoph Rothwangl)

Snowboard ÖM am Kasberg
Gmeiner, Schneeberger, Buttolo

Der Kasberg in Oberösterreich war am vergangenen Wochenende Austragungsort der Österreichischen Snowboard-Meisterschaften im Parallel-Riesentorlauf- und Slalom. Zum Staatsmeister im Parallel-GS kürten sich Weltmeister Benjamin Karl und Weltcup-Gesamtsiegerin Doris Günther. Den Masters-Titel der über 30-Jährigen Snowboarder im PGS gewann Christoph Rothwangl (Lipizzaner Team) aus Wartberg, der sich auch zum Vizemeister im Parallel-Slalom vom Sonntag kürte. Wolfgang Steinberger (Kreisch Indios) wurde im PGS Dritter.

Im Zuge der Österreichischen Meisterschaften wurde auch das Austria-Trophy-Finale für die Nachwuchsklassen ausgetragen. Dabei gewann der Rassacher Lukas Schneeberger (Lipizzaner Team) die Jugend II-Klasse im Parallel-Riesentorlauf. Schneeberger egalisierte dabei seinen Rückstand in der Austria-Trophy-Gesamtwertung auf den Kärntner Sandro Buttolo. Schneeberger bestritt für dieses Spitzenresultat sieben Rennen und gewann davon fünf. Beide Schüler-II-Athleten durften sich über nigelnagelneue Snowboards freuen. Platz drei ging an Michael Gmeiner aus Weiz. Bei den Damen der Jugend II-Klasse landete die Schladmingerin Elisa Sochacky in der Austria-Trophy-Wertung auf Platz zwei. Sie fuhr bei den österreichischen Meisterschaften im Parallel-Riesentorlauf auf Platz neun, ähnlich wie die Grazerin Andrea Minarik, die im Parallel-Slalom Achte wurde.

Bei der Siegerehrung in der Discothek Skippy in Grünau wurden neben den Staatsmeistern, Österreichischen Meistern und Austria-Trophy-Siegern auch die Vereine mit der erfolgreichsten Nachwuchsarbeit geehrt. Hinter ASKÖ-Kellys-Landskron-Villach und dem SV St. Veith an der Glan kam das Köflacher Lipizzaner Team auf Platz drei.

Kasberg Heroes

Als Held wird man nicht geboren!

Kasberg Heroes

Es sind immer die Umstände, die bei manchen Menschen jenes Verhalten produzieren, welches schon seit dem Gilgamesch-Epos und später durch Homer oder in den klassischen mittelalterlichen Rittersagen als „heldenhaft“ beschrieben wurde.

Dieses Verhalten ist charakterisiert durch persönlichen MUT aber nur in Kombination mit VERANTWORTUNG anderen gegenüber.

Der mythische Held wird meist durch den Willen anderer in fast schicksalhafte Umstände gezwungen, die ihn dann zum Helden werden lassen.

So trafen Junker Fabian und Junker Arvid – erzwungen durch dunkle Willkür der Mächtigen – auf fast übermenschlich schwerem Terrain aufeinander, um sich mit ihren scharfen Kanten zu messen. Als Fabian ein durch die übermäßige Steilheit bedingtes Missgeschick widerfuhr, und er gegen die Regeln der Turnierkunst vor die Hufe von Arvid geriet, versuchte dieser den am Boden liegenden Gegner nicht zu verletzten. In einem gewagten Ausweichmanöver kam es nur zu einem Touché der Kanten, allerdings auch zu einem fast lebensgefährlichem Abwurf des Manöverkünstlers.

Wer erleben durfte wie Fabian während der Erstversorgung versuchte, mit seinem Körper im eisigen Steilhang die Unfallstelle und damit Arvid von oben abzusichern, wer ihn nach Abflug des Helikopters in Sorge um seinen Gegner weinen sah, wenn ein blasses Gesicht in einem Akja fragt, ob dem Fabian nichts passiert ist, wenn die erste Meldung nach einer ordentlichen Dosis Röntgenstrahlen, die Forderung nach der Telefonnummer des Gegners ist, einfach um diesem zu versichern, dass er keine Schuld trägt – dann vergisst mann die paar grauen Haare mehr und glaubt an Achill und Hektor, an König Arthurs Tafelrunde und daran, dass es auch heute noch Helden gibt.

Thanks to Arvid and Fabian

Bernd Wieser(ergraut)

Medaille aus der Hand der Weltmeisterin

Steirischen Snowboard-Alpin-Meisterschaften bei den Hoisliften. (Autor: Christoph Rothwangl)

Medaille aus der Hand der Weltmeisterin
Gruppenbild mit Weltmeisterin

Zum dritten Mal fanden am vergangenen Wochenende die Steirischen Snowboard-Alpin-Meisterschaften bei den Hoisliften in Modriach-Winkl statt. Über die Zusammenarbeit des veranstaltenden Lipizzaner-Teams-Köflach hat sich das kleine Schigebiet als ein steirisches Snowboard-Zentrum etabliert.

Eine Tatsache, die auch jenseits der österreichischen Grenze nicht ganz unbemerkt blieb. So bescherte starke slowenische und montenegrinische Beteiligung den Meisterschaften auch eine internationale Note. Eine Aufwertung erfuhren die heurigen Steirischen Snowboard-Meisterschaften vor allem aber durch den Besuch der Steirischen Snowboard-Queen – Weltmeisterin Marion Kreiner -, die im Anschluss an den Riesentorlauf vom Samstag auch die Siegerehrung vornahm. „Vor allem im Sinne der Nachwuchspflege erwies sie der Veranstaltung einen großen Dienst“, resümierte Veranstalter Bernd Wieser von den Lipizzaner-Boardern nach dem GS-Rennen.

Natürlich stand die Grazerin auch für die Autogrammjäger zur Verfügung. Den Steirischen Riesentorlauftitel holte sich der Mooskirchener Sebastian Kislinger (Lipizzaner Team), der erst kürzlich aus China von der Universiade mit Rang fünf zurückkehrte. Der Damentitel ging an seine Freundin, die Grazerin Andrea Minarik (Lipizzaner Team), die in China sogar vierte wurde.

Im Parallel-Slalom kam es zu einem Duell der Europacup-Kontrahenten, Sebastian Kislinger mit dem Universiade-Goldmedaillengewinner Andreas Lausegger (Kastner und Öhler Team Klagenfurt), in dem sich der Kärntner knapp durchsetzte. Kislinger durfte sich erneut über den steirischen Titel freuen. Zweiter wurde Martin Purgstaller und dritter Thomas Findling (beide Kreisch Indios). Bei den Damen gewann den steirischen Titel die Schladmingerin Elisa Sochacky, die auch in der Schihandelsschule Schladming zur Schule geht, vor Andrea Minarik und Nadine Koller (Kreisch Indios).

Begeistert zeigte sich Bernd Wieser über neun Lipizzaner-Minnis, die überaus ambitioniert ihr erstes Rennen bestritten. Die Jüngste der „Lipizzaner-Fohlen“ war die siebenjährige Carmen Kainz aus Frohnleiten. Vor allem die stärker vertretenen Nachwuchsklassen, von denen so mancher Boarder wohl in die Fußstapfen einer Marion Kreiner treten will, lassen für die Zukunft einiges erwarten und beflügeln den Boarderspirit.

Schlussendlich waren die Steirischen Meisterschaften auch das Finale des Styrian Snowboard-Cups. Im Zuge der Siegerehrung wurden auch die Gesamtsieger gekürt (Liste liegt bei).

Steirische Klassensieger PSL: Alysha Miklauc (Lipizzaner Team), Kai-Magnus Steinberger (Kreisch Indios), Kathi Zormann (Kreisch Indios), Lukas Schneeberger (Lipizzaner Team), Julia Findling (Kreisch Indios), Elisa Sochacky (Schladming), Martin Paier (Lipizzaner Team), Werner Ebenbauer (Schladming), Michael Osen (Schladming), Iris Schaflinger (Kreisch Indios), Arvid Auner (Lipizzaner Team), Sebastian Kislinger (Lipizzaner Team). Die Klassen-Ergebnisse zum GS sind auf der Homepage www.steirerski.at abrufbar.